Die BLHP unterstützen die Forderung der Hochschulrektorenkonferenz im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen: Nehmt die Hochschulen in den Fokus!

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Das Land Brandenburg gehört gemeinsam mit Berlin europaweit zu den Regionen mit der höchsten Forschungsdichte und die Hochschulen sind gerade auch hier in der Region ein erheblicher Motor der Wirtschaftsentwicklung.  Die Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten (BLHP), vertreten durch ihre Vorsitzenden Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund und Prof. Dr. Susanne Stürmer, unterstützt daher die Forderung der HRK: „Die deutschen Hochschulen sind in ihrer Rolle für die Fachkräftebildung, in der Forschung und Wissenschaft ein wesentlicher Pfeiler einer Politik, die sich den großen Zukunftsfragen unseres Landes widmen will. Wir erwarten daher, dass in den anstehenden Koalitionsverhandlungen die Hochschulpolitik in ebenfalls zukunftsgerichteter und zentraler Weise geplant, ausgestattet und gemeinsam mit den Ländern gestaltet wird“.

Pressemitteilung der HRK im Wortlaut:

HRK-Präsident vor möglichem Start der Koalitionsverhandlungen:
Stärkung des Hochschulsystems – Basis zur Lösung der großen Zukunftsfragen

Kurz vor einem möglichen Beginn der Koalitionsverhandlungen im Bund hat der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Peter André Alt, heute in Berlin die Forderungen der Hochschulen an eine zukünftige Bundesregierung bekräftigt und zugleich auf die besondere Bedeutung des Hochschulsystems für Wissenschaft und Gesellschaft hingewiesen:

„Die Hochschulen sind die Organisationszentren des Wissenschaftssystems. Sie verbinden international sichtbare Forschung in den Bereichen der Grundlagen und der Anwendung mit der Bildung und Ausbildung der künftigen Fachkräfte. Über die Hälfte eines Jahrgangs studiert jetzt und in absehbarer Zukunft. Die jungen Menschen erwerben dabei aber nicht nur die nötigen wissenschaftlich-fachlichen Kompetenzen für Wissenschaft und Arbeitsmarkt. Vielmehr sind Hochschulen auch Orte des gesellschaftlichen Diskurses und der sachlichen Auseinandersetzung um Werte und um unterschiedliche Perspektiven.

Ohne ein starkes Hochschulsystem werden wir die aktuellen und kommenden Herausforderungen in Deutschland und Europa, vor allem die Klimakrise, nicht bewältigen. Wir erwarten deshalb von den künftigen Koalitionären im Bund, dass die Hochschulpolitik in Zusammenarbeit mit den für die Hochschulen verantwortlichen Ländern ein zentrales Handlungsfeld darstellt. Die dazu nötigen Maßnahmen – ich hebe exemplarisch die Digitalisierungspauschale und die Schaffung angemessener rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen in Forschung und Forschungsförderung hervor – haben wir jüngst im Senat der HRK noch einmal klar formuliert. Sie müssen nun so rasch wie möglich verwirklicht werden.“

Der Senat der HRK hatte am 5. Oktober die wichtigsten notwendigen Maßnahmen für die Hochschulen aufgezeigt. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hatte vor der Bundestagswahl ebenfalls auf die Bedeutung des Wissenschaftssystems für die Innovationskraft Deutschlands hingewiesen.

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